Introducing Ewald Schwaiger

Im Interview mit Ewald

Viele unserer Soulmates begleiten uns bereits seit vielen Jahren. So auch Ewald, der als Teil des Management Boards die Geschichte der Soulkitchen Gruppe mitgeschrieben hat.

Lieber Ewald, genau wie das Rossbräu in der Herrnau bist du ja mittlerweile auch schon eine Institution innerhalb der Soulkitchen Gruppe. Erzähl uns doch bitte etwas über dich und deinen Werdegang bei uns:

Ewald: Im Jahr 1999 hab ich meinen damaligen Laden verkauft und war bereits längere Zeit auf der Suche nach einem neuen Konzept, als der Heiner Raschhofer – schon damals ein guter Freund von mir – mich gefragt hat, ob ich das Pier 17 (unser damaliges Fischrestaurant) führen möchte. Und irgendwann ist aus diesem „Hilfsprojekt“ für mich dann ein Lebensprojekt geworden. Somit bin ich jetzt seit über 20 Jahren im Unternehmen und es ist immer wieder eine Aufgabe oder ein Betrieb dazugekommen. Und ja, irgendwann war ich dann plötzlich der Geschäftsführer der Raschhofer Gastronomie und dann Teilhaber und Franchisenehmer. Und somit habe ich in den letzten Jahren die ganze Unternehmensgruppe – so glaube ich – mitgestalten dürfen. Heute bin ich sehr stolz und froh, dass ich regelmäßig im Management Board Meeting meinen Senf dazu geben darf.

Was waren deine Highlights während dieser Zeit?

Ewald: Das Highlight ist seit Anfang an die ganz besondere Unternehmenskultur, die wir die letzten 20 Jahre entwickelt haben. Für mich ist es auch immer das Schönste, wenn sich die Menschen durch uns weiterentwickeln. Seien es jetzt bestehende Mitarbeiter oder Ehemalige, die uns versichern, dass die Zeit bei uns schön und lehrreich ist bzw. war. Da habe ich einfach immer das Gefühl, dass wir was richtig machen und das ist immer wieder ein Highlight für mich.

Was half dir dabei schwierige Momente in deiner beruflichen Laufbahn zu meistern?

Ewald: Ich habe gelernt, dass die schwierigen Momente automatisch dann kommen, wenn man selbst im Mangel ist. Wenn man selbst nicht in seiner Mitte bzw. in der Fülle ist, dann zieht man die Probleme geradezu an. Es ist also ganz lustig zu beobachten, wie leicht bzw. gut es geht, wenn man in der Fülle ist und Herausforderungen bewusst annimmt. Bei uns ist es außerdem schön, weil man das ganze „Packerl“ nie alleine tragen muss, sondern auf mehrere Schultern verteilen kann.

Das „Raschi“ hat sich unter dem Motto „untypisch Echt“ wieder neu ausgerichtet und kehrt dabei auf Altbewährtes zurück. Was war der Auslöser dafür?

Ewald: der Auslöser dafür war, dass ich in letzter Zeit stark das Gefühl hatte – weil ich ja selbst auch von einem gut bürgerlichen Wirtshaus komme – dass diese Richtung der Gastronomie immer mehr verloren geht, besonders in der Stadt Salzburg. Individuelle Wirtshausgastronomie mit selbst vor Ort kochen, mit frischen Produkten aus der Umgebung, mit Tradition. Ich bin davon überzeugt, dass das seine Anhänger hat, vor allem weil ich selbst ein leidenschaftlicher Koch bin. Daher möchte ich unseren Gästen einfach authentische, gute Wirtshausküche anbieten – untypisch echte Küche halt.

Man bezeichnet dich immer wieder als „Vollblut-Gastronom“, warum eigentlich? Was heißt es für dich Gastronom zu sein?

Ewald: Gastronom zu sein ist eine Dienstleistungsliebe. Ich möchte den Gästen einen Mehrwert mit nach Hause geben. Wenn ich sehe, wie sie zu Stammgästen werden und bei uns ein zusätzliches zu Hause finden, dann bestätigt mich das in meiner Berufswahl.

Welchen Rat möchtest du jungen Gastro-Talenten mit auf den Weg geben?

Ewald: Also prinzipiell kann ich jedem, der sich für die Gastronomie entscheidet nur gratulieren. Weil es einfach ein spannender, abwechslungsreicher Job ist. Wir haben genauso eine 40h Woche, wie jeder andere Beruf auch. Natürlich gibt’s bei uns Wochenend- und Nachtarbeit, aber es gibt mittlerweile auch verschiedene Dienstmodelle und das macht uns sehr flexibel. Wir haben von unserer Seite her echt alles gemacht, dass es von der Freizeitgestaltung her eine coole Geschichte für die Mitarbeiter ist. Zusammenfassend würde ich daher sagen, bewerbt euch bei uns, schaut‘s vorbei, sprecht uns direkt an. Ihr werdet es nicht bereuen 🙂

Hier das ganze Interview über die Umstellung vom Raschi Herrnau:

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